Wofür wird diese Leistung gebraucht?
Auftraggeber benötigen Straßenbeförderung mit nachvollziehbarer Route, Kapazität und Leistungsgrenze.
- Amtliche Bezeichnung
- Bedarfspersonenbeförderung
- Englischer Suchbegriff
- Non-scheduled passenger transport
- Fachlicher Zusammenhang
- Straßentransport/-beförderung
- Genauigkeit des Codes
- Spezifischer Eintrag ohne weitere Unterbegriffe im übernommenen CPV-Baum
Für diesen konkreten Eintrag beginnt die Vorbereitung beim tatsächlichen Verwendungszweck. Schreiben Sie auf, was der Auftraggeber damit erreichen will, welche Menge oder Leistungseinheit gebraucht wird und woran die vertragsgemäße Erfüllung erkennbar wäre. Der Code hilft bei der Suche; die fachliche Beschreibung entscheidet über den tatsächlichen Umfang.
Was gehört dazu – und wo liegen die Grenzen?
- 60000000-8 · Transport- und Beförderungsdienstleistungen (außer Abfalltransport)
- 60100000-9 · Straßentransport/-beförderung
- 60140000-1 · Bedarfspersonenbeförderung
Der übergeordnete Begriff „Straßentransport/-beförderung“ ist weiter gefasst. Prüfen Sie, ob Ihre Suche mit „Bedarfspersonenbeförderung“ ausreichend genau ist oder zusätzliche Begriffe aus derselben Fachgruppe braucht. Ein breiterer Code kann passende Fundstellen ergänzen; er belegt nicht, dass alle dort enthaltenen Leistungen Teil desselben Auftrags sind.
Begriffe auf derselben Ebene vergleichen
- 60112000-6Öffentlicher Verkehr (Straße)Nachbarbegriff: Leistungsbeschreibung und tatsächliche Verwendung vergleichen.
- 60120000-5TaxiverkehrNachbarbegriff: Leistungsbeschreibung und tatsächliche Verwendung vergleichen.
- 60130000-8Personensonderbeförderung (Straße)Nachbarbegriff: Leistungsbeschreibung und tatsächliche Verwendung vergleichen.
- 60150000-4Personenbeförderung mit FuhrwerkenNachbarbegriff: Leistungsbeschreibung und tatsächliche Verwendung vergleichen.
- 60160000-7Postbeförderung auf der StraßeNachbarbegriff: Leistungsbeschreibung und tatsächliche Verwendung vergleichen.
- 60170000-0Vermietung von Fahrzeugen zur Personenbeförderung mit FahrerNachbarbegriff: Leistungsbeschreibung und tatsächliche Verwendung vergleichen.
- 60180000-3Vermietung von Fahrzeugen für den Gütertransport mit FahrerNachbarbegriff: Leistungsbeschreibung und tatsächliche Verwendung vergleichen.
Die gemeinsame Überordnung erklärt den fachlichen Zusammenhang. Ob mehrere dieser Positionen in einem Los zusammengehören, ergibt sich erst aus der konkreten Ausschreibung.
Welche Anforderungen müssen vor dem Angebot klar sein?
Welche konkreten Vorgaben gelten für „Personen- oder Güterbedarf und Strecke“?
Wie werden „Fahrplan, Fahrzeug und Übergabe“ in diesem Auftrag abgegrenzt?
Welche Liefer-, Übergabe- oder Abnahmeschritte gehören tatsächlich zur beschriebenen Position?
Für „Bedarfspersonenbeförderung“ halten Sie die Antwort zusammen mit der Fundstelle in der Leistungsbeschreibung fest. Offene Punkte werden zu einer konkreten Rückfrage: Welche Information fehlt, warum verändert sie Ihre Kalkulation und bis wann kann sie geklärt werden?
Die folgenden Prüffragen beziehen sich auf den Fachbereich „Straßentransport/-beförderung“. Sie sind eine Vorbereitungshilfe. Verbindliche Mindestanforderungen, Termine und Formate entnehmen Sie dem jeweiligen Verfahren.
Welche Unterlagen helfen bei der Vorbereitung?
- Fahrzeug- und Einsatzübersicht
- Diese Unterlage kann helfen, Angaben zu „Personen- oder Güterbedarf und Strecke“ nachzuvollziehen. Welche Form tatsächlich verlangt wird, ergibt sich aus dem konkreten Verfahren.
- Ablauf- und Vertretungskonzept
- Daran lässt sich der angebotene Umfang zu „Fahrplan, Fahrzeug und Übergabe“ prüfen. Es handelt sich um ein Vorbereitungsbeispiel, nicht um eine allgemeine Pflicht für diesen CPV-Code.
Legen Sie eine kleine Nachweismatrix an: geforderte Angabe, verantwortliche Person, vorhandener Beleg, Gültigkeit und offene Rückfrage. Eine CPV-Zuordnung ersetzt keinen geforderten Beleg. Reichen Sie Zertifikate oder Bescheinigungen nicht pauschal ein, sondern prüfen Sie, was die Unterlagen verlangen und in welcher Form gleichwertige Nachweise berücksichtigt werden.
Welche Schwierigkeiten sollten Sie früh erkennen?
Leerfahrten und Wartezeiten fehlen in der Kalkulation
Den vollständigen Umlauf vergleichen.
Eine Ersatzfahrt deckt den tatsächlichen Bedarf nicht ab
Kapazität und Ausfallregelung konkretisieren.
Übertragen Sie diese fachlichen Risiken auf „Bedarfspersonenbeförderung“: Wo fehlen Mengen, Bestandsdaten, Zuständigkeiten oder eine eindeutige Abnahmeregel? Benennen Sie die Auswirkung auf Preis, Termine und Durchführbarkeit, bevor Sie eine unbelegte Annahme in Ihr Angebot übernehmen.
Wie lässt sich die Angebotsbewertung nachvollziehen?
Wie belegt das Angebot die im Bedarf geforderten Punkte zu „Fahrzeug- und Einsatzübersicht“?
Ist erkennbar, was mit „Ablauf- und Vertretungskonzept“ nachgewiesen wird und wo die Leistungsgrenze liegt?
Welche Preispositionen decken „Fahrplan, Fahrzeug und Übergabe“ ab, und welche Annahmen sind noch offen?
Unterscheiden Sie bei „Bedarfspersonenbeförderung“ zwischen Zulassung beziehungsweise Eignung, einzuhaltenden Mindestanforderungen und der Bewertung des Angebots. Eine veröffentlichte Gewichtung ist die Arbeitsgrundlage; der CPV-Code liefert keine Punkteverteilung. Ordnen Sie jede eigene Aussage der richtigen Anforderung zu und belegen Sie genau den versprochenen Leistungsumfang.
Wie sieht eine sinnvolle Vorbereitung praktisch aus?
Vom unklaren Bedarf zur begründeten Entscheidung
Eine Einrichtung vergibt wiederkehrende Fahrten.
Die Entscheidung
Start- und Zielpunkte werden mit den realen Zeitfenstern geprüft.
Was Sie daraus mitnehmen
Die nutzbare Beförderung ergibt sich aus dem gesamten Ablauf.
Übertragung auf „Bedarfspersonenbeförderung“: Ersetzen Sie die Annahmen des Übungsfalls durch die tatsächlichen Angaben Ihres Verfahrens. Notieren Sie eine belegbare Stärke, einen offenen Umfangspunkt und eine Rückfrage. Der Übungsfall erklärt ein Vorgehen im Fachbereich; er ist kein dokumentierter Zuschlag und keine Aussage über Gewinnchancen.
Was ist für meine eigene Vorbereitung noch offen?
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Wie geht es von hier aus weiter?
Wenn Sie Leistungen anbieten
Ordnen Sie verfügbare Unterlagen zu „Fahrzeug- und Einsatzübersicht“ und „Ablauf- und Vertretungskonzept“ den Angebotspositionen zu. Kennzeichnen Sie fehlende Angaben und klären Sie sie über den vorgesehenen Rückfrageweg.
Wenn Sie einen Bedarf beschreiben
Überführen Sie „Personen- oder Güterbedarf und Strecke“ und „Fahrplan, Fahrzeug und Übergabe“ in überprüfbare Angaben. Ordnen Sie Mengen, Zuständigkeit und gewünschtes Ergebnis der konkreten Position zu.
Passende Fachgebiete vertiefen
Mit diesem Code recherchieren und im Team weiterarbeiten
Die öffentliche Erklärung bleibt kostenlos. Gespeicherte Recherche, Nachweise und gemeinsame Angebotsarbeit stehen im geschützten Arbeitsbereich zur Verfügung. Der folgende Einstieg übergibt den CPV-Code; die endgültige Auswahl und Verfügbarkeit von Fundstellen prüfen Sie in der Recherche.
Woher stammen Einordnung und Orientierung?
- Europäische Union · CPV: Aufbau, Anwendung und Originalvokabular
Die deutschen und englischen Bezeichnungen, Prüfziffern und Elternbeziehungen stammen aus dem übernommenen amtlichen CPV-2008-Hauptvokabular.
- TED: Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge
Offizielle Bezeichnungen und Aufbau des CPV-Hauptteils 2008; keine codebezogenen Eignungs-, Zulassungs- oder Zuschlagsanforderungen.
Quellenprüfung: 2026-10-29 - GWB § 97: Grundsätze der Vergabe
Unverändert aus dem bestehenden deutschen Branchendossier übernommen: Ordnet Wettbewerb, Transparenz und mittelständische Interessen bei erfassten öffentlichen Aufträgen ein; die konkrete Verfahrensart ergibt sich aus den Originalunterlagen.
Quellenprüfung: 2026-10-29 - PBefG § 8a: Vergabe öffentlicher Dienstleistungsaufträge
Unverändert aus dem bestehenden deutschen Branchendossier übernommen: Zeigt besondere Auftrags- und Zuständigkeitsfragen im öffentlichen Personenverkehr; relevant für die Abgrenzung einer Verkehrsleistung von Fahrzeug- oder Softwarelieferungen.
Quellenprüfung: 2026-10-29
Die Fachbereichsfragen sind eine redaktionelle Orientierung von Vergabezone. Die Zuordnung zu deutschen Branchendossiers ist eine redaktionelle Navigationshilfe und keine amtliche Branchenklassifikation. Die geltenden Anforderungen und der zulässige Abgabeweg folgen den Originalunterlagen. Amtliche Quellenbezeichnungen bleiben erhalten; die europäische Klassifikation kann auch historische oder in Deutschland nur eingeschränkt einschlägige Gegenstände enthalten.