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LEISTUNGSOPTION · FREIES PRAXISWISSENCPV 43121300-0

Bohrloch-Komplettierungsvorrichtungen

Welche Angaben zum Beschaffungsgegenstand fehlen noch und wie bereiten Sie Ihr Angebot vor? Verbinden Sie die genaue CPV-Einordnung mit den fachlichen Prüffragen für Maschinen und Geräte für den Bergbau.

Einordnung, Lernbeispiel und persönliches Prüfblatt sind frei zugänglich.

Fachlicher Kontext: Maschinen und Geräte für den Bergbau · Redaktioneller Stand 2026-10-29

CPV-Einordnung von Bohrloch-KomplettierungsvorrichtungenAmtliche Überordnung: Schrämmaschinen für Kohle oder Stein und Tunnelvortriebsmaschinen sowie Bohr- oder Tiefbohrmaschinen → Schachtbohrmaschinen → Bohrloch-Komplettierungsvorrichtungen. 0 unmittelbar untergeordnete Begriffe im Verzeichnis.43120000-0Schrämmaschinen für Kohle oder Stein undTunnelvortriebsmaschinen sowie Bohr- oder …43121000-7Schachtbohrmaschinen43121300-0Bohrloch-Komplettierungsvorrichtungen0 direkte Unterbegriffe · CPV 2008
BEDARF UND VERWENDUNG

Wofür wird diese Leistung gebraucht?

Bergbaubetriebe benötigen Maschinen passend zu Einsatzort, Material und verantwortetem Betriebsverfahren.

Amtliche Bezeichnung
Bohrloch-Komplettierungsvorrichtungen
Englischer Suchbegriff
Well-completion equipment
Fachlicher Zusammenhang
Maschinen und Geräte für den Bergbau
Genauigkeit des Codes
Spezifischer Eintrag ohne weitere Unterbegriffe im übernommenen CPV-Baum

Für diesen konkreten Eintrag beginnt die Vorbereitung beim tatsächlichen Verwendungszweck. Schreiben Sie auf, was der Auftraggeber damit erreichen will, welche Menge oder Leistungseinheit gebraucht wird und woran die vertragsgemäße Erfüllung erkennbar wäre. Der Code hilft bei der Suche; die fachliche Beschreibung entscheidet über den tatsächlichen Umfang.

AMTLICHE EINORDNUNG

Was gehört dazu – und wo liegen die Grenzen?

  1. 43000000-3 · Maschinen und Geräte für Bergbau und Steinbrecharbeiten, Baumaschinen
  2. 43100000-4 · Maschinen und Geräte für den Bergbau
  3. 43120000-0 · Schrämmaschinen für Kohle oder Stein und Tunnelvortriebsmaschinen sowie Bohr- oder Tiefbohrmaschinen
  4. 43121000-7 · Schachtbohrmaschinen
  5. 43121300-0 · Bohrloch-Komplettierungsvorrichtungen

Der übergeordnete Begriff „Schachtbohrmaschinen“ ist weiter gefasst. Prüfen Sie, ob Ihre Suche mit „Bohrloch-Komplettierungsvorrichtungen“ ausreichend genau ist oder zusätzliche Begriffe aus derselben Fachgruppe braucht. Ein breiterer Code kann passende Fundstellen ergänzen; er belegt nicht, dass alle dort enthaltenen Leistungen Teil desselben Auftrags sind.

Begriffe auf derselben Ebene vergleichen

Die gemeinsame Überordnung erklärt den fachlichen Zusammenhang. Ob mehrere dieser Positionen in einem Los zusammengehören, ergibt sich erst aus der konkreten Ausschreibung.

UMFANG UND SCHNITTSTELLEN

Welche Anforderungen müssen vor dem Angebot klar sein?

  1. Welche konkreten Vorgaben gelten für „Betriebsumgebung, Arbeitsaufgabe und Leistung“?

  2. Wie werden „Zugang, Versorgung und Instandhaltung“ in diesem Auftrag abgegrenzt?

  3. Welche Liefer-, Übergabe- oder Abnahmeschritte gehören tatsächlich zur beschriebenen Position?

Für „Bohrloch-Komplettierungsvorrichtungen“ halten Sie die Antwort zusammen mit der Fundstelle in der Leistungsbeschreibung fest. Offene Punkte werden zu einer konkreten Rückfrage: Welche Information fehlt, warum verändert sie Ihre Kalkulation und bis wann kann sie geklärt werden?

Die folgenden Prüffragen beziehen sich auf den Fachbereich „Maschinen und Geräte für den Bergbau“. Sie sind eine Vorbereitungshilfe. Verbindliche Mindestanforderungen, Termine und Formate entnehmen Sie dem jeweiligen Verfahren.

BELEGE STATT BEHAUPTUNGEN

Welche Unterlagen helfen bei der Vorbereitung?

Auslegungs- und Konfigurationsunterlagen
Diese Unterlage kann helfen, Angaben zu „Betriebsumgebung, Arbeitsaufgabe und Leistung“ nachzuvollziehen. Welche Form tatsächlich verlangt wird, ergibt sich aus dem konkreten Verfahren.
Standortbezogenes Betriebs- und Wartungskonzept
Daran lässt sich der angebotene Umfang zu „Zugang, Versorgung und Instandhaltung“ prüfen. Es handelt sich um ein Vorbereitungsbeispiel, nicht um eine allgemeine Pflicht für diesen CPV-Code.

Legen Sie eine kleine Nachweismatrix an: geforderte Angabe, verantwortliche Person, vorhandener Beleg, Gültigkeit und offene Rückfrage. Eine CPV-Zuordnung ersetzt keinen geforderten Beleg. Reichen Sie Zertifikate oder Bescheinigungen nicht pauschal ein, sondern prüfen Sie, was die Unterlagen verlangen und in welcher Form gleichwertige Nachweise berücksichtigt werden.

FACHLICHE STOLPERSTEINE

Welche Schwierigkeiten sollten Sie früh erkennen?

Standarddaten berücksichtigen die Standortbedingungen nicht

Den konkreten Einsatz fachlich prüfen.

Schwer erreichbare Einbauorte verlängern die Instandhaltung

Wartungszugang und Ersatzversorgung einplanen.

Übertragen Sie diese fachlichen Risiken auf „Bohrloch-Komplettierungsvorrichtungen“: Wo fehlen Mengen, Bestandsdaten, Zuständigkeiten oder eine eindeutige Abnahmeregel? Benennen Sie die Auswirkung auf Preis, Termine und Durchführbarkeit, bevor Sie eine unbelegte Annahme in Ihr Angebot übernehmen.

KRITERIEN RICHTIG LESEN

Wie lässt sich die Angebotsbewertung nachvollziehen?

  1. Wie belegt das Angebot die im Bedarf geforderten Punkte zu „Auslegungs- und Konfigurationsunterlagen“?

  2. Ist erkennbar, was mit „Standortbezogenes Betriebs- und Wartungskonzept“ nachgewiesen wird und wo die Leistungsgrenze liegt?

  3. Welche Preispositionen decken „Zugang, Versorgung und Instandhaltung“ ab, und welche Annahmen sind noch offen?

Unterscheiden Sie bei „Bohrloch-Komplettierungsvorrichtungen“ zwischen Zulassung beziehungsweise Eignung, einzuhaltenden Mindestanforderungen und der Bewertung des Angebots. Eine veröffentlichte Gewichtung ist die Arbeitsgrundlage; der CPV-Code liefert keine Punkteverteilung. Ordnen Sie jede eigene Aussage der richtigen Anforderung zu und belegen Sie genau den versprochenen Leistungsumfang.

LERNEN AM BEISPIEL

Wie sieht eine sinnvolle Vorbereitung praktisch aus?

FIKTIVER ÜBUNGSFALL AUS MASCHINEN UND GERÄTE FÜR DEN BERGBAU

Vom unklaren Bedarf zur begründeten Entscheidung

Ein Betrieb erneuert eine Maschine in einem abgegrenzten Gewinnungsprozess.

Die Entscheidung

Einsatzbedingungen und Instandhaltungsweg werden vor der Auswahl aufgenommen.

Was Sie daraus mitnehmen

Der Standort ist ein wesentlicher Teil der technischen Aufgabe.

Übertragung auf „Bohrloch-Komplettierungsvorrichtungen“: Ersetzen Sie die Annahmen des Übungsfalls durch die tatsächlichen Angaben Ihres Verfahrens. Notieren Sie eine belegbare Stärke, einen offenen Umfangspunkt und eine Rückfrage. Der Übungsfall erklärt ein Vorgehen im Fachbereich; er ist kein dokumentierter Zuschlag und keine Aussage über Gewinnchancen.

IHR LOKALES ARBEITSBLATT

Was ist für meine eigene Vorbereitung noch offen?

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WISSEN IN ARBEIT ÜBERSETZEN

Wie geht es von hier aus weiter?

Wenn Sie Leistungen anbieten

Ordnen Sie verfügbare Unterlagen zu „Auslegungs- und Konfigurationsunterlagen“ und „Standortbezogenes Betriebs- und Wartungskonzept“ den Angebotspositionen zu. Kennzeichnen Sie fehlende Angaben und klären Sie sie über den vorgesehenen Rückfrageweg.

Wenn Sie einen Bedarf beschreiben

Überführen Sie „Betriebsumgebung, Arbeitsaufgabe und Leistung“ und „Zugang, Versorgung und Instandhaltung“ in überprüfbare Angaben. Ordnen Sie Mengen, Zuständigkeit und gewünschtes Ergebnis der konkreten Position zu.

Passende Fachgebiete vertiefen

Mit diesem Code recherchieren und im Team weiterarbeiten

Die öffentliche Erklärung bleibt kostenlos. Gespeicherte Recherche, Nachweise und gemeinsame Angebotsarbeit stehen im geschützten Arbeitsbereich zur Verfügung. Der folgende Einstieg übergibt den CPV-Code; die endgültige Auswahl und Verfügbarkeit von Fundstellen prüfen Sie in der Recherche.

NACHVOLLZIEHBARE QUELLEN

Woher stammen Einordnung und Orientierung?

Die Fachbereichsfragen sind eine redaktionelle Orientierung von Vergabezone. Die Zuordnung zu deutschen Branchendossiers ist eine redaktionelle Navigationshilfe und keine amtliche Branchenklassifikation. Die geltenden Anforderungen und der zulässige Abgabeweg folgen den Originalunterlagen. Amtliche Quellenbezeichnungen bleiben erhalten; die europäische Klassifikation kann auch historische oder in Deutschland nur eingeschränkt einschlägige Gegenstände enthalten.